Tunnelbetreiber - mehr aktive Brandschutzmaßnahmen

Entsprechend den Wassernebel-Brandschutzspezialisten von Marioff und unter den Straßentunnelbetreibern gibt es den wachsenden Trend, aktive Brandschutzmaßnahmen in das Schutzkonzept einzubeziehen, anstatt sich nur auf herkömmliche passive Schutzsysteme zu verlassen.

Nach Angaben des Unternehmens ist die Anzahl ernst zu nehmender Anfragen in den letzten zwei Jahren um das Zehnfache gestiegen. Die Tatsache, dass bei Großprojekten, wie beispielsweise die Tunnel A86 in Paris und M30 in Madrid, stationäre Brandbekämpfungssysteme der Fa. Marioff eingesetzt werden, ist ein klares Zeichen für eine Änderung der Herangehensweise für den Tunnelschutz.

Die Brandkatastrophen der jüngsten Vergangenheit im Gotthard- und Montblanc-Tunnel haben die Grenzen von passiven Maßnahmen gezeigt. In erster Linie dienen diese im Brandfall dem Schutz des Tunnelbauwerkes, um ein Versagen der Konstruktion zu verhindern. Aktive Maßnahmen dagegen zielen darauf, das Feuer zu bekämpfen und die Evakuierung unter äußerst kritischen Bedingungen zu erleichtern.

Der Brand eines LKW’s kann leicht 200 MW Wärme freisetzen was eine enorme Wärmemenge bedeutet. In Verbindung mit anderen Maßnahmen, wie z.B. der sorgfältigen Planung von Lüftungsanlagen, wird die Sicherheit für die Tunnelnutzer und die Baustruktur deutlich erhöht.

Bei den Projekten A86 in Paris und M30 in Madrid werden aktive HI-FOG Brandschutzsysteme von Marioff eingesetzt, die das Wasser in Millionen feinen Tropfen unter Hochdruck in und um den Brandherd zerstäuben. Der so erzeugte "Nebel" reduziert hochwirksam die oft tödlichen Temperaturen um einen Lkw-Brand, erleichtert die Evakuierung und gewinnt wertvolle Zeit vor.

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